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Diabetes mellitus
   
Stoffwechselerkrankung, bei der es infolge von Insulinmangel (Typ-I-Diabetes) oder Insulinunempfindlichkeit (Typ-II-Diabetes) zu erhöhten Blutzuckerwerten kommt und die im Verlauf zu Folgeerkrankungen an Nieren, Augen, Nerven und Blutgefäßen, einschließlich des Herzens führt. 
Kinder mit Diabetes mellitus dürfen nicht tauchen.
Erwachsene Patienten mit Diabetes mellitus dürfen tauchen, wenn sie auch sonst sportlich aktiv sind, eine ausreichende Krankheitseinsicht und –verständnis haben und der Blutzucker stabil eingestellt ist. Im letzten Jahr dürfen keine Unter- oder Überzuckerungen aufgetreten sind. Bei einer Insulintherapie muss der Patient selbständig den Blutzucker kontrollieren und die Insulindosen anpassen können (intensivierte Insulintherapie). Bei einer konventionellen Insulintherapie mit nur zweimal täglicher Insulintherapie besteht keine Tauchtauglichkeit. Bei Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus besteht keine Tauchtauglichkeit.
Insulinpflichtige Diabetiker sollen vor und nach dem Tauchgang ihren Blutzucker bestimmen. Die Tauchpartner müssen über die Erkrankung informiert werden. Für den Notfall muss Zuckerlösung verfügbar sein.
(Quelle: Tetzlaff K., Klingmann C, Muth C.-M., Piepho T., Welslau W.: Checkliste Tauchtauglichkeit. Stuttgart: Gentner 2009)