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Warum ?
 
Der Tauchsport erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Die Taucher werden zum einen immer jünger und zum anderen immer älter. Andererseits gilt Tauchen für viele noch als Risikosportart. Bei korrektem Tauchverhalten und funktionstüchtiger, richtig gewarteter Technik ist das Risiko für einen Tauchunfall jedoch gering.
Da der Taucher bei der Ausübung seines Sportes physikalischen Veränderungen ausgesetzt wird, gibt es zum Teil erhebliche Auswirkungen auf den Organismus. Eine Reihe von Erkrankungen kann unter diesen Veränderungen eine Verschlechterung erfahren oder erhöht das Risiko für Zwischenfälle. Bei diesen Erkrankungen und bei bestimmten Untersuchungsbefunden, ist das Tauchen nicht oder nur eingeschränkt erlaubt.
Um das Risiko von Tauchzwischenfällen zu reduzieren, wird die Durchführung einer Tauchtauglichkeitsuntersuchung für Taucher empfohlen und von vielen Tauchsportorganisationen und Tauchbasen vor Tauchaktivitäten verlangt. Diese Tauchtauglichkeituntersuchung sollte nach den Empfehlungen der GTÜM (Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin) von Ärzten durchgeführt werden, die die Besonderheiten des Tauchens kennen.
Tauchtauglichkeitsuntersuchungen werden für Sporttaucher vom 18. bis zum 40. Lebensjahr alle 3 Jahre, unter 18 und ab 40 Jahre jährlich empfohlen. Bei einer Reihe von chronischen Krankheiten, bei denen eine eingeschränkte Tauchtauglichkeit besteht, wird ebenfalls eine jährliche Tauchtauglichkeitsuntersuchung empfohlen.
(Quelle: Tetzlaff K., Klingmann C, Muth C.-M., Piepho T., Welslau W.: Checkliste Tauchtauglichkeit. Stuttgart: Gentner 2009)